aktuelles aus dem Weingut
Auflösung unseres Gewinnspiels November - Der Rebschnitt
Die Weinrebe ist eine Schlingpflanze, die jedes Jahr viele neue
Triebe und Trauben ausbildet, die sich im Streben um Licht, Luft und
Nährstoffe gegenseitig behindern.
Durch den Rebschnitt bringt der Winzer diese wilde Form in einen
kultivierten Rahmen.Dies geschieht während der Vegetationsruhe,
also im Winter oder im zeitigen Frühjahr.Das Rebengeflecht des
Vorjahres wird "ausgeputzt",alle einjährigen Ruten werden bis auf 1-2
Fruchtruten entfernt, deren Knospen im Frühjahr austreiben sollen.
Die beim Rückschnitt des Rebstocks belassenen Ruten werden vor dem
Austreiben nach unten gebogen und am sogenannten Gertdraht angebunden.
Der Rebschnitt geschah früher mit dem schon in der Antike bekannten
Rebmesser ("Maria Lichtmeß, das Spinnrad vergeß, das Krummmess zur
Hand, in de Wingert gerannt"), ihm folgte um die Jahrhundertwende
die Rebschere, die inzwischen auch pneumatisch oder elektrisch
betrieben wird.
Durch richtigen Rebschnitt wird die Wachstumskraft des Rebstocks gelenkt,
sein Alter und seine Gesundheit mitbestimmt und der richtige Ausgleich
von Güte und Menge erreicht.
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