Lebkuchenberg: Freude am Riesling!Einer unserer besten Lagen haben wir eine eigene Seite gewidmet, denn sie ist vom Aussterben bedroht. Aus bezeichnungsrechtlichen Gründen dürfen wir den Begriff Lebkuchenberg offiziell nicht mehr benutzen, obwohl dieses besondere Stück Land seit Generationen so genannt wird. Die Weinrechtsreform von 1971 hatte u. a. das Ziel, die Anzahl der Weinlagen zu verringern, um so zu einer besseren Übersicht für die Verbraucher zu gelangen. Dabei wurde die Lage Lebkuchenberg in die Lage Hesslocher Edle Weingärten eingegliedert.Was macht die Einzigartigkeit des Lebkuchenbergs aus? Es ist vor allem der Boden und das unvergleichliche Terroir. Der felsige Untergrund wird durch Kalkstein gebildet, den Eisenerzadern durchziehen. Dies gibt dem dort wachsenden Riesling die intensive Mineralität. Die aufliegende Lößschicht sorgt für eine angemessene Ernährung der Reben und führt zu einem gezügelten Rebwachstum, so dass die Trauben zur Ausreifung lange am Stock verbleiben können. Die genaue Ausrichtung der Lage nach Süden und die Hanglage mit mehr als 25% Steigung bewirken eine optimale Sonneneinstrahlung. Vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag liegt der pralle Sonnenschein auf diesem Hang. Optimale Bedingungen für die Rebsorte Riesling. Die Reben wurden bereits von meinem Großvater vor vielen Jahren gepflanzt. Daher durchwurzeln sie jetzt intensiv und in die Tiefe gehend den Boden, können die Nährstoffe und Mineralien gut aufnehmen und in die Trauben einlagern. Das Alter der Rebstöcke und das damit einhergehende langsame Wachstum führen zu kleinen, aromatischen Beeren. Daraus resultiert ein geringer Ertrag von besonderer Güte! All diese Komponenten machen das aus, was man heute unter dem Begriff Terroir versteht. Neben der normalen Pflege und Aufzucht der Reben habe ich zusätzlich ein der Lage und der Rebsorte angepasstes spezielles Qualitätsmanagement entwickelt mit dem Ziel, eine jährliche Spitzenqualität zu erreichen. Der Jahrgang 2008 stellte eine große Herausforderung dar, denn es galt an den großen Erfolg der ersten Lebkuchenberg Riesling Spätlese aus 2007 anzuknüpfen. Nach einer ersten Vorlese, bei der die weniger entwickelten Trauben herausgeschnitten wurden, konnte ich mit meinen Helfern Ende Oktober eine kleine Menge goldgelber ausgereifter Beerchen ernten. Eine erste Verkostung der Beerchen war viel verheißend. Bereits dort zeigte sich ein intensives Aroma, und die feine, komplexe Fruchtigkeit verzauberte Zunge und Gaumen. Durch die langsame und späte Abreife haben sich sehr feine Aromastoffe entwickelt, die an den Duft reifer Aprikosen und Pfirsiche erinnern. Die prickelnde Mineralität macht den Wein auf der Zunge interessant, vielfältig und verleiht ihm auch den nötigen Nachhall auf dem Gaumen. Die harmonische Weinsäure sorgt für den Trinkspaß und die gute Lagerfähigkeit! Carsten Sebastian Henn beschreibt im Weinmagazin Vinum in der Dezemberausgabe 2009 den 2008er Riesling Lebkuchenberg wie folgt: „Im Duft finden sich wahnsinnig reife Aprikosen, Birnen und Kiwis. Im Mund ist er schlank und geradlinig, hat mineralische Spannung und endet mit einem zitronigen Kick. Und das Erstaunliche: viel Kraft für nur 11,5 Volumenprozent Alkohol. Erst im Abgang merkt man seine Leichtigkeit.“ Greifen Sie jetzt zu und sichern Sie sich einige Flaschen der kleinen Ernte! 2008er Riesling Spätlese trocken Artikelnummer: 5940 Preis ab Hof: 8,95 Euro
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